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Akustikabend 2011

04. November 2011
"Vorab Konzert"
zum Akustikabend 2011
Fabrik - Worbis
Beginn 21.00 Uhr
Eintritt 6 Euro

05. November 2011
Der Akustikabend
Obereichfeldhalle
Leinefelde - Worbis
Einlass 19.00 Uhr
Beginn 20.00 Uhr
Eintritt frei

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Der fünfte Akustikabend
Es war ein perfekter Abend. Mit viel Emotion, Gänsehaut, Freude und Nachdenklichkeit. Doch gehen wir an den Anfang zurück z ur Vorbereitung.

Freitag, den 26.11.2004: Das Thema des fünfte Akustikabend sollte die ZEIT sein. So machte sich Daniel Diekmann (Vorsitzender des Vereines art.tack global) daran, eine ZEIToase im Vorraum der Aula des Gymnasiums Worbis einzurichten. Ein kuscheliges Sofa wurde aufgestellt sowie eine Wand mit Zeilen über die ZEIT wurden angebracht. Fotos von Sven Tasch in Verbindung mit Gedichten Rimbaud waren ebenfalls auf dem Programm sowie eine große Chaosuhr, die dann in der Aula Platz fand. Claudia Ziegenfuß, Christine Schüller, Jessika Rhölinger, Dominik Jahrend und Johannes Vogt versuchten mit Mühe 340 Stühle in die Aula zu bekommen. Gleichzeitig stellten Frank Herrwig und Sven Tasch die Anlage auf. Bis um 22.30 Uhr waren wir mit vielen Helfer beschäftigt, den Akustikabend bis auf das kleinste Detail vorzubereiten. Zum ersten Mal konnte man sich auch Sitzplätze im Internet reservieren. Über 260 Personen hatten sich bis Freitag eingetragen. Leider konnten wir nur noch 80 freie Plätze anbieten. Außerdem mussten wir ein System finden, um die Personen den reservierten Plätzen zuzuweisen. So teilten wir die Aula in vier Sitzblöcke ein. Am Eingang wiesen Dominik Jahrend, Tina Kühmel und Maria Große die Personen in die Sitzreihen ein. Samstag, den 27.11: Am Samstag nachmittag fanden die Proben statt, die mit Hilfe von Gabi Wachtel (musikalische Leitung) relativ reibungslos verliefen. Es wurden noch viele kleine Details angepasst, verändert, aufgebaut und verbessert. Da an diesem Abend auch die CD von Diekenstiek - Energetic veröffentlicht werden sollte, wurde noch ein Tisch für den CD Verkauf aufgestellt. Dann konnte der Abend endlich losgehen. Um 19.00 Uhr öffneten sich die Türen der Aula. Und es kamen auch viele Gäste, die nicht reserviert hatten. So waren diese Plätze schnell weg, so dass wir noch außerhalb der Aula Stühle hinstellen mussten. Vielen Dank an Domi, Tina und Maria für die Einweisung. Um 19.50 Uhr gaben wir die restlichen reservierten Plätze frei. So waren 340 Besucher an diesem Abend anwesend. 60 Personen haben leider keinen Platz mehr bekommen.

Claudia Ziegenfuß + Diekenstiek: Das erste Stück von Claudia Ziegenfuß hatte den Namen "Einmal noch Kind" Ein Gesangs-/ Klavierstück, das an unsere Kindheit erinnern sollte. Mit Ihrer kraftvollen Stimme sang sich Claudia gleich zu Anfang in die Herzen der Zuhörer . Die Begrüßung: Die Begrüßung von Sven Tasch handelte, wie das Thema des Abends, über die ZEIT. Eine kleine Erinnerung an die Menschen, die das gesamte Leben nur der ZEIT hinterher hetzen. So nahm Sven die Batterie aus einer Uhr, um den Besuchern die ZEIT für diesen Abend zu geben.

Johanna Hoppe + Johannes Vogt: Das zweite Stück "Le Matin" wurde von Joannes Vogt am Klavier und seiner neunjährigen Nichte Johanna Hoppe am Cello vorgeführt. Die lockere Art von Johanna und das fröhliche Wechselspiel von Cello und Klavier kam bei den Zuschauer sehr gut an. Johanna hatte das Publikum schnell erobert

Shapes of Akustika: Als drittes stand die Band Shapes, die auch besser als Rockband bekannt ist, auf dem Programm. Lydia Schäfer sang das Stück unnamed, dass extra für diesen Abend geschrieben wurde. Außerdem wurde noch das Stück "Good Redance" von Greenday auf Akustik vorgetragen.

Lebenshilfe Worbis: Ganz besonders gespannt waren wir auf die Lebenshilfe Worbis, die mit Ihrer Rhythmusgruppe unter Leitung von Ben Isenhuth auf der Bühne stand. Bei schwachen Licht trommelten mehr als 10 Musiker der Lebenshilfe zu Bildern von Äthiopien, die an die Wand projeziert wurden. Viele Besucher erzählten, dass sie bei dieser Vorführung ihre Tränen nicht zurückhalten konnten. Auch das zweite Stück "Paula" war ein sehr persönliches Lied über die schwangere Paula, die sich gegen alle Widerstände für ihr behindertes Kind entschieden hat.

Anja Klippstein + Franziska Schürmann: Die Sängerin Franziska Schürmann sowie Anja Klippstein wiesen mit Ihrem Stück Remember daraufhin, sich an Dinge zu erinnern. Franziska, die zum ersten Mal beim Akustikabend mitwirkte, zeigte dem Publikum das sie eine sehr gute Sängerin ist. Danach sang Anja ein Stück für eine Person, die aber geheim blieb.

Diekenstiek: Zum Abschluss der ersten Hälfte wurde die neue Doppel CD von Diekenstiek mit dem dazugehörigen Stück "der Spiegel" vorgestellt. "Der Spiegel" ist eine Etappe der Geschichte "Frederiqes Suche nach der grenzenlosen Freiheit". Frederiqe (Fantasieperson) macht sich auf die Reise, um die Freiheit zu suchen. Dabei merkt er, dass es die Freiheit nicht gibt, bis zu einer bestimmten Situation.....

Saxophonquartett: Weiter ging es nach der Pause mit dem Saxophonquartett von Joachim Busse. Christoph Busse zitierte einen bekannten Saxophonisten mit den Satz "Die Musik ist viel größer und stärker, als diejenigen, die sie spielen". Damit traf er genau den Nerv des Akustikabends. Die sechs Jungs brachten mit Ihrem jazzigen Sound den einen oder anderen Fuß zum wippen.

Johannes Vogt + Lorenza Wand: Nach dem Jazz ging es dann gleich mit einem jazzigen Stück von Lorenza Wand und Johannes Vogt weiter. "Ich habe den Jazz gegessen". Das Stück ist eine Parodie auf den Jazzkult. Lorenza ist kurzfristig in das Programm eingesprungen und brachte mit Ihrer witzigen Art sowie dem spaßigen Text das Publikum zum lachen.

haltbar bis + Sabine Rudolph: Die Band "haltbar bis" hat im Raum Heiligenstadt schon einen großen Bekanntheitsgrad. Für den Akustikabend standen die 3 Musiker zum ersten Mal auf der Bühne. Da der Sänger der Band verhindert war, fanden die 3 schnell Ersatz mit der Stimme von Sabine Rudolph. Die Sängerin der ehemaligen Band Life less Ordinary brachte mit ihrer weichen Stimme ein sehr schönes Flair in die Stücke der Band. Mit "Für Dich" und Deine Geschichten" stellten sie zwei Songs mit deutschen Texten vor.

Johannes Vogt: Da in diesem Jahr die Klavierstücke nicht zu kurz kommen sollten, stellte Johannes Vogt auch ein romantisches Klavierstück aus seinen Programm vor. Das Stück mit dem klangvollen Namen "Frühstück in Budapest" brachte wieder ein wenig Besinnlichkeit in den Akustikabend

Claudia Ziegenfuß + Diekenstiek: Mit "Wahrheit" wurde ein weiteres Stück der Doppel CD Energetic vorgestellt. Diesmal unterstützte Robert Fiedler (Gitarre) und Sven Tasch (Klavier) wieder die kräftige Stimme der Sängerin Claudia Ziegenfuß. Mit dem Text wird ein Thema angesprochen, das uns zeigt, wie schwer es ist, mit der Wahrheit umzugehen. Damit wollte Sven Tasch eine Situation in seinem Leben ansprechen, indem er einem Menschen ganz anders beurteilte wie er eigentlich ist.

Spendenaufruf: Nach diesem Stück wurde wieder zum Spenden für Schwester Benedikta Sroka aufgerufen, die in Addis Abeba (Äthiopien) hungernde und aidskranke Menschen betreut. Der Akustikabend steht schon zum vierten Mal im Zeichen dieser Spendenaktion. Sven Tasch wies auch noch mal darauf hin, mehr ZEIT für Armut und Not zu haben, denn wenn jeder der Besucher 1 Minute etwas tut, dann sind es schon 5 Stunden, die wir Armut bekämpfen könnten.

Robert Fiedler + Daniel Diegmann: Den Abschluss dieses Abends machten Daniel Diegmann und Robert Fiedler an der Gitarre. Beide trafen sich symbolisch in der Mitte, um sich das halbe Leben innerhalb von einer halben Minute zu erzählen. Dies sollte wieder das ZEITchaos unseres Lebens beschreiben. Es folgte ein sehr schönes klassisches Stück auf zwei Gitarren, das auch den passenden Titel "ZEIT" trug

Nach 2,5 Stunden kamen noch einmal alle 30 Mitwirkenden auf die Bühne und wurden mit stehendem Applaus belohnt. Und was ist eine größere Belohnung für die schweißtreibende Vorbereitung als ein zufriedenes Publikum und ein wunderschöner Abend. Es wurden 1030 € für Schwester Benedikta gespendet. Um weitere 1000 Euro will Martin Gatzemeier von der Firma IT-Double aus Birkungen die Spende noch aufstocken. Doch die ZEIT hat auch diesen Abend vorbeigehen lassen, doch nicht die Erinnerungen.

Ein großes Dankeschön geht an die Mitwirkenden sowie alle Helfer hinter den Kulissen!!! Danke

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